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Die Stadt Duisburg und die Duisburg Marketing GmbH loben einen internationalen, offenen Wettbewerb für neuere Formen der Kunst im öffentlichen Raum aus.
Der Wettbewerb „Paradoxien des Öffentlichen – Kunst im öffentlichen Raum“ wird durch die Kulturstiftung des Bundes, den Minister-
präsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, die Initiative StadtBauKultur NRW und Vodafone gefördert. Mitveranstalter ist die RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas.
Um als Keimzelle und Labor für das Neue zu wirken, ist eine der wichtigsten Fragen der Kunst: Wo entstehen heute die Kristallisationspunkte des Öffentlichen, die gesellschaftliche Dynamik ausstrahlen und wie können sie mit Hilfe der Kunst ein Gesicht, ein Bild, eine Form bekommen?
Ziel des Wettbewerbs ist es, in Vorbereitung der Kulturhauptstadt RUHR.2010, neue künstlerische Formen für veränderte öffentliche Räume zu initiieren, die die Wahrnehmung der Stadtnutzer (als Fahrende, als Konsumenten und als Telekommunizierende) berücksichtigen und bestenfalls auf Partizipation mit der Bevölkerung ausgerichtet sind.
Aufgabe ist es, künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die sich mit den ästhetischen und gesellschaftlichen Bedingungen der drei folgenden öffentlichen Räume auseinandersetzen:
1. Konsumräume (Shopping Malls und Passagen)
2. Transitorische Räume (Autobahnen und Straßen)
3. Datenräume (mobile Technologien).
Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen aus den Bereichen bildende Kunst, Medienkunst, Performance, Architektur, Stadtforschung / Raumplanung.
Folgende Preise werden von einer Fachjury ausgelobt:
1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 3.000 Euro
3. Preis: 2.500 Euro
Außerdem vergibt die Jury zwei Sonderpreise in Höhe von je 2.500 Euro
für eine Künstlerin oder einen Künstler aus Nordrhein-Westfalen und aus Duisburg.
Es ist beabsichtigt, drei der prämierten Arbeiten im Mai 2008 für begrenzte Zeit im Rahmen des Festivals „Akzente – Kulturfestival des Landes Nordrhein-Westfalen“ zu realisieren.
Einsendeschluss: 01.10.2007 |