Gemeinsames Grußwort

 

Sören Link

Sören Link
Oberbürgermeister der Stadt Duisburg
(Foto: Zoltan Leskovar)

Thomas Krützberg

Thomas Krützberg
Kulturdezernent der Stadt Duisburg

Hört man in einer politischen, wirtschaftlichen oder privaten Debatte  den Ausruf „Das ist ja utopisch!“, bedeutet das in der Regel nicht: „Wie interessant, lasst uns weiter diskutieren.“ Vielmehr ist fast immer gemeint, dass man an diesem Punkt nicht mehr weiter sprechen kann oder will.

Doch die 40. Duisburger Akzente wollen über UTOPIEN reden, den Gehalt und die Sinnhaftigkeit solcher Zukunftsentwürfe thematisieren. Zugleich möchten sie untersuchen, inwieweit künstlerische Tätigkeit generell eine „utopische“ Qualität hat, da sie herkömmliche Handlungsweisen, vertraute Ästhetik und scheinbar selbstverständliche Blickwinkel infrage stellt.

Zweifellos prallen am Thema „Utopien“ Welten aufeinander. Postulierte Joachim Fest, damals Mitherausgeber der FAZ, in einem Essay aus dem Jahre 1989 das „Ende des utopischen Zeitalters“, so haben Philosophen wie Ernst Bloch oder Theodor W. Adorno immer an der Notwendigkeit des utopischen Denkens festgehalten. Sie sahen darin eine in jeder Lebenslage zutiefst menschliche Eigenschaft.

Endgültige Antworten können die Akzente den Besucherinnen und Besuchern der rund 100 Veranstaltungen nicht versprechen. Aber es hat schon immer zum Profil unseres Kulturfestivals gehört, Fragen zu stellen und Debatten anzuregen. Auf diese Tradition möchten wir auch bei der 40. Ausgabe bestehen.

Dass die Duisburger Akzente sich ihrem Thema in dieser Breite stellen können, verdanken sie zahlreichen Förderern, Partnern, Spendern, Sponsoren und Freunden. Ihnen allen möchten wir an dieser Stelle herzlich danken.

 

Unterschrift Sören Link 

Sören Link
Oberbürgermeister der Stadt Duisburg

Unterschrift Thomas Krützberg 

Thomas Krützberg
Kulturdezernent der Stadt Duisburg