DIE GESCHICHTE DER WIEDERGUTMACHUNG SEIT 1945

VORTRAG VON MANFRED SCHMITZ-BERG

DIE GESCHICHTE DER WIEDERGUTMACHUNG SEIT 1945

VHS im Stadtfenster


VORTRĂ„GE / DISKUSSIONEN / RUNDGĂ„NGE
Steinsche Gasse 26
47051 Duisburg
www.vhs-duisburg.de
Eintritt: frei

Montag, 12.03. 20:00 Uhr

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem im Namen des Staates begangenem Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas, wenn sie denn mit dem Leben davonkamen, hatten oft lebenslange schwerste körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Und wer an Leib und Leben verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen. 

Wie ist der größere der beiden deutschen Nachfolgestaaten – der Rechtsstaat Bundesrepublik – ab Wiedererlangung der staatlichen Handlungsfähigkeit rund viereinhalb Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen? Gab es für alle oder wenigstens die meisten Betroffenen eine „Wiedergutmachung“ (wenn eine solche angesichts der schrecklichen Verbrechen überhaupt möglich sein kann)? Oder wurde wenigstens versucht, angemessenen Ersatz für an Leib, Seele und Vermögen erlittene Schäden zu leisten? 

Neben den wichtigsten historischen Fakten werden exemplarisch einige Entschädigungsfälle näher vorgestellt. 

Der Referent war Richter am Oberlandesgericht in Düsseldorf.