2018. THE WORLD DIES SCREAMING

KONZEPT: JENS KERBEL, JENNIFER J. WHIGHAM UND KRISTINA WYDRA / REGIE: JENS KERBEL UND JENNIFER J. WHIGHAM / KLANGKRAFT ORCHESTER / MUSIKALISCHE LEITUNG: HENRY CHENG / AUSSTATTUNG: JONAS WÜSTEFELD / VIDEO: HALIL ÖZET / DRAMATURGIE: KRISTINA WYDRA / ASSISTENZ: FELIX MCCREADIE

2018. THE WORLD DIES SCREAMING
2018. THE WORLD DIES SCREAMING
2018. THE WORLD DIES SCREAMING

Landschaftspark Duisburg-Nord

Gebläsehalle
FREIE PRODUKTIONEN - THEATER / TANZ / PERFORMANCE
Emscherstaße 71
47137 Duisburg
www.landschaftspark.de
Eintritt: Kategorie I: 22 Euro, ermäßigt 15 Euro Kategorie II: 18 Euro, ermäßigt 12 Euro

Samstag, 17.03. 19:30 Uhr

Alternative Termine:

Sonntag, 18.03. 17:00 Uhr

„An der Nordfront läuft diesen Sommer eine vernichtende Offensive. Feindliche Kräfte haben große Geländegewinne erzielt, jede Woche verlieren wir 22.000 Quadratmeilen arktischen Eises. ... Im Pazifik gelang dem Feind dieses Frühjahr auf Tausenden von Meilen ein großer Durchbruch, als er einen vollen Angriff auf die Korallenriffe startete. Und Tag für Tag, Woche für Woche begehen Saboteure hinter den Linien brillante Attacken: Vor ein paar Monaten entfachte unser Feind eine Feuersbrunst in Kanada, die uns zur Evakuierung einer 90.000-Einwohner-Stadt zwang. ...“

Wir befänden uns mitten im Krieg, dem Krieg gegen den Klimawandel, und um noch einen Sieg zu erringen, müssten wir schleunigst umdenken, uns mobilisieren und solidarisieren – das erklärte der amerikanische Publizist Bill McKibben im August letzten Jahres. Überspitzt erklärt er den Kampf gegen den Klimawandel, in einem Essay im US-Magazin New Republic, zum Dritten Weltkrieg und knüpft an die Provokation die Frage, was wäre, wenn nicht wir alle die Ursache für die Erderwärmung wären, sondern ein böser, feindlicher Diktator dahinter stünde? Wäre dann nicht schon längst eine weltweite Mobilisierung ungeahnten Ausmaßes im Gange?

Fakt ist, dass das Erreichen der im Pariser Klimaabkommen gefassten Ziele schon jetzt nur noch mit einer globalen Kraftanstrengung zu erreichen ist und ein generelles Umdenken im Hinblick auf unsere Wirtschaftssysteme und unseren Lebenswandel erforderlich macht. Aber sind wir bereit dafür? Die Gegenstimmten, die die Erderwärmung oder den Kampf um Wasser als Ammenmärchen abtun wollen, sind zahlreich und haben mit Donald Trump eine besonders prominente Gallionsfigur. Was kümmert uns der Rest des Globus’? Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Derlei Fragen sind virulent wie nie und wir müssen uns ihnen – wohl oder übel – stellen.

In einer szenisch/musikalischen Collage begibt sich das Regieteam in das Spannungsfeld Mensch – Natur, geht, in Anlehnung an das Thema der Akzente 2018 „Nie wieder Krieg?“, der Frage nach, ob wir uns nicht tatsächlich schon längst wieder in einem Krieg befinden, und erforscht, was übrig ist vom romantischen Idealbild des Menschen als Krone der Schöpfung, im Einklang mit sich und der Welt.

Die rund 60 Musiker des Klangkraft Orchesters haben schon zahlreiche Projekte von Klassik über Filmmusik bis hin zu Pop verwirklicht. Bei diesem Projekt feiern sie die Premiere mit ihrem neuen Dirigenten Henry Cheng.

Es spielen: Philine Bührer, Sabine Osthoff, Manuel Sieg

Das Klangkraft-Orchester: 

1. Violine: Ron Koprivica, Immo Blumhoff, Christoph Doris, Waltraud Stickfort, Mira Tyminski, Beatrice Kroker-Theobald, Isabel Boesenberg, Julia Fourné / 2. Violine: Regina Stenzel, Charlotte Müller, Laura Isselhorst, Odilia Lemke, Julia Benger, Christina Seiler / Viola: Ilka Rieck, Constantin Schulz, Ute Steffens, Theresa Denhoff / Cello: Markus Denhoff, Sarah Burs, Friederike Basten, Sophia Schimmer, Kirsten Träger, Andreas Körner / Kontrabass: Stefan Mandlburger, Arnim Sommer / Flöte: Tanja Nühlen, Katrin Hellmich, Daniela Karschnia / Oboe: Aoife McCambridge, Katrin Huvendiek / Englischhorn: Aoife McCambridge / Klarinette: Susanne Groß, Ansgard Köhncke / Fagott: Dorit Isselhorst, Flora Lisa vom Hofe / Kontrafagott: Benedict Angerhausen / Horn: Nicolas Oemler, Simone Rex, Chris Brigham, N.N. / Trompete: Stephan Meier, Joshua Mandlburger, Anna Lahaye, N.N. / Posaune: Helmut Sablewski, Paul Enninger, Tilo Peschen, Jörn Wegmann, Leon Seydel / Tuba: Helmut Sablewski, Jörn Wegmann / Pauke: Boris Schmittmann / Schlagwerk: Lars Tum, Jonathan Dries, Maurice Jelleßen / Harfe: N.N. / Keyboard: Sarmite Juskane

www.jens-kerbel.de / www.jenwhigham.com / www.klangkraft.de

 

Ermöglicht durch die GEBAG

Logo groß

Vorverkauf in Duisburg über:

Vorverkauf: Theaterkasse Duisburg, Tel. 0203 283 62100, karten@theater-duisburg.de oder online über www.adticket.de 

Der ermäßigte Eintrittspreis gilt nach Vorlage des entsprechenden Ausweises für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfe- und Grundsicherungsempfänger, Absolventen Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr sowie Menschen mit Behinderungen. Die ermäßigte Eintrittskarte ist nur in Verbindung mit dem entsprechenden Ausweis gültig!