MIT DEM ZEICHENSTIFT GEGEN KRIEG UND GEWALT

DER OST-WEST-KONFLIKT UND FRITZ BEHRENDTS WEG ZUM WELTBEKANNTEN KARIKATURISTEN / VORTRAG VON DR. ULRICH SCHNAKENBERG

MIT DEM ZEICHENSTIFT GEGEN KRIEG UND GEWALT
MIT DEM ZEICHENSTIFT GEGEN KRIEG UND GEWALT
MIT DEM ZEICHENSTIFT GEGEN KRIEG UND GEWALT
MIT DEM ZEICHENSTIFT GEGEN KRIEG UND GEWALT

VHS im Stadtfenster


VORTRÄGE / DISKUSSIONEN / RUNDGÄNGE
Steinsche Gasse 26
47051 Duisburg
www.vhs-duisburg.de
Eintritt: frei

Mittwoch, 14.03. 20:00 Uhr

Nur mit viel Glück hat der junge Fritz Behrendt (1925 – 2008) den Nationalsozialismus überlebt. Als antifaschistischer Widerstandskämpfer in den besetzten Niederlanden war er denunziert worden und hatte mehrere Wochen in der SS-Todeszelle verbracht. Nur vier Jahre nach der Befreiung Europas geriet der Deutsch-Niederländer – seine Familie war 1937 aus politischen Gründen nach Amsterdam geflüchtet – erneut in Haft: diesmal in der gerade gegründeten DDR, der zweiten deutschen Diktatur. 

So erschütternd Fritz Behrendts Biographie ist, so beeindruckend sind seine zeichnerische Kreativität und enorme Schaffenskraft als politischer Karikaturist – wie an zahlreichen Karikaturen verdeutlicht wird. Über 50 Jahre, von den frühen 1950er Jahren bis zu seinem Tode im Jahr 2008, arbeitete er für die renommiertesten Zeitungen Europas. Der Kampf gegen Krieg, Unrecht, Menschenrechtsverletzungen und Diktatur blieb bis zuletzt sein wichtigstes Thema. 

Dr. Ulrich Schnakenberg unterrichtet die Fächer Politik/Sozialwissenschaften und Geschichte in Moers und bildet zukünftige Politik- und Geschichtslehrer an Universität und Studienseminar aus. Im Wochenschau Verlag liegen von ihm zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema politische Karikatur vor, u.a. zu Helmut Schmidt und zum Kalten Krieg.