BRAUCHT UNSERE GESELLSCHAFT GOTT?

KANZELREDE VON DR. GREGOR GYSI

BRAUCHT UNSERE GESELLSCHAFT GOTT?

Salvatorkirche


VORTRÄGE / DISKUSSIONEN / RUNDGÄNGE
Burgplatz
47051 Duisburg
www.salvatorkirche.de
Eintritt: frei

Sonntag, 11.03. 17:00 Uhr

„Es gibt keine Kriege im Namen Gottes, sondern nur gegen den Namen Gottes“, sagt Dr. Gregor Gysi. Der Satz des Bundestagsabgeordneten könnte auch Bestandteil seiner Kanzelrede in der Salvatorkirche sein. Gysi, der sich selbst als Atheist bezeichnet, schreibt dennoch den Werten des Christentums für den Zusammenhalt einer Gesellschaft eine hohe Bedeutung zu. Diese Werte wurden pervertiert, als die deutschen Soldaten mit dem Schriftzug „Gott mit uns“ auf ihren Koppelschlössern in den 1. Weltkrieg zogen. 

Gregor Gysi ist ein deutscher Jurist und Politiker der Partei DIE LINKE. Als Rechtsanwalt verteidigt das SED-Mitglied in der DDR Regimekritiker und Bürgerrechtler und vertritt die Bürgerbewegung „Neues Forum“ (NF). Im Zuge der deutschen Einheit ist Gysi als Partei- und Bundestagsfraktionsvorsitzender maßgeblich an der Integration der sozialistischen PDS in das demokratische Parteienspektrum der Bundesrepublik Deutschland beteiligt. 

Das Format der Kanzelrede, eingeführt anlässlich des Jubiläums „400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode“, hatte bereits 2010 durch Prominente wie Fritz Pleitgen, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz, Fernsehjournalist Ruprecht Eser oder Charlotte Knobloch großen Zuspruch erfahren. Auf der Kanzel der Duisburger Salvatorkirche standen außerdem Prominente wie NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, Manni Breuckmann, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Udo Di Fabio oder zuletzt Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert und sprachen als theologische Laien über Gott und die Welt.