Menschen hinter Mauern

Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen im 20. Jahrhundert

Menschen hinter Mauern
© LAV NRW R 40328/24, Fotograf unbekannt

Landesarchiv NRW


AUSSTELLUNGEN / INSTALLATIONEN / MEDIENKUNST / BILDENDE KUNST
Schifferstraße 30 (Eingang Hafenseite)
47059 Duisburg
www.lav.nrw.de
Eintritt: frei

Dienstag, 15.03. bis Freitag, 01.04.

Öffnungszeiten: montags bis freitags 6:30 – 20:00 Uhr Zusatzinformation: Die Ausstellung kann ohne Voranmeldung besucht werden. Es gilt die 2G-Regel.

Freiheitsentzug durch Haftstrafe oder Sicherungsverwahrung ist die stärkste Einschränkung persönlicher Bewegungsfreiheit im  demokratischen Rechtssystem. Es geht um die „höchsten Mauern“, die eine Gesellschaft gegenüber ihren Bürgerinnen und Bürgern
errichten kann.
Wie haben sich Haftbedingungen im 20. Jahrhundert in den Gefängnissen des Rheinlands verändert? Wie sah das Leben der Gefangenen hinter den Mauern aus? Wie haben Häftlinge ihre Freiheitseinschränkung wahrgenommen? Welche Durchlässigkeit gab es trotz Gefängnismauern? Existieren unsichtbare Mauern in
der Gesellschaft, die auch die Zeit nach der Haft prägen?
Diesen Fragen geht das Landesarchiv NRW in seiner Ausstellung „Menschen hinter Mauern“ nach. Akten, Fotos, Plakate und Filme
aus der Abteilung Rheinland dokumentieren die Entwicklung des Strafvollzugs in unserer Region. Die Ausstellung kann montags bis
freitags (06:30 bis 20:00 Uhr) besucht werden.