CONFRONTIER

Mauern 1989-2019 Fotografien von Kai Wiedenhöfer

CONFRONTIER
© Kai Wiedenhöfer

Kulturkirche Liebfrauen


AUSSTELLUNGEN / INSTALLATIONEN / MEDIENKUNST / BILDENDE KUNST
König-Heinrich-Platz 3
47051 Duisburg
www.liebfrauen-kulturkirche.de
Eintritt: frei

Samstag, 12.03. bis Samstag, 02.04.

Die Ausstellung ist geöffnet von Montag – Samstag 10:00 – 17:00 Uhr

Den Fall der Berliner Mauer erlebte der Fotograf Kai Wiedenhöfer als Augenzeuge. Als die Medien von der Grenzöffnung berichteten, machte sich der damalige Student umgehend auf den Weg in die geteilte Stadt. Mit seiner Kamera hielt er unter anderem fest, wie am 11. November 1989 DDR-Bürger erstmals den Potsdamer Platz überquerten und bereits erste Segmente dieses betonierten Teils des Eisernen Vorhangs
abgebaut wurden. Das Erlebte prägte ihn nachhaltig: „Der Fall der Mauer war das wichtigste und aufregendste politische Ereignis meines Lebens.“ Und Mauern wurden sein Thema. Glaubten damals viele angesichts der „Wende“, Mauern als Instrument der Politik hätten ausgedient, wird man 30 Jahre später eines Besseren belehrt. „Mauern sind nicht als Anachronismus auf der Müllhalde der Geschichte gelandet. Ganz im Gegenteil – sie erlebten eine bemerkenswerte Renaissance.“
Seine Fotodokumente beweisen für Kai Wiedenhöfer, dass Grenzbarrieren keine Lösung für die politischen und wirtschaftlichen Probleme von heute bieten. „Die Berliner Mauer ist hierfür der beste Beweis – Frieden beginnt dort, wo Mauern fallen, nicht, wo sie errichtet
werden.“

Der Fotograf Kai Wiedenhöfer studierte an der Essener Folkwangschule Fotojournalismus. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem World Press Photo Award.
Er wird am Samstag, 12. März ab 12:00 Uhr persönlich anwesend sein, um mit den Besuchern der Ausstellung über seine Arbeit zu diskutieren.
CONFRONTIERS war ursprünglich für die Duisburger Akzente 2021 „Mauern“ geplant.

Vorverkauf in Duisburg über:

www.liebfrauen-kulturkirche.de
www.kaiwiedenhoefer.com