Individuum und Gemeinschaft. Mysterien im antiken Festtagskalender

Gespräch mit Prof. Dr. Frank Bernstein

Individuum und Gemeinschaft. Mysterien im antiken Festtagskalender
© Kultur- und Stadthistorisches Museum

Kultur- und Stadthistorisches Museum


VORTRÄGE / DISKUSSIONEN / RUNDGÄNGE
Johannes-Corputius-Platz 1
47051 Duisburg
www.stadtmuseum-duisburg.de
Eintritt: 4,50 €, ermäßigt 2 € Gruppen (ab 15 Personen): p.P. 3,50 €

Sonntag, 19.3. 15:00 Uhr

Die Einweihung in einen der Mysterienkulte war eine individuelle Entscheidung und unabhängig von den „offiziellen“ Feiertagen der antiken Stadtstaaten. Dennoch wurden die Mysterien von Eleusis von Athen kontrolliert und waren damit auch Teil des Staatskults.

Im Gespräch geht es um die Frage danach, was sich der einzelne Mensch von seiner Einweihung erhoffte und wie die Botschaft von Eleusis gleichzeitig zu einer kollektiven Sinnstiftung beitrug. Auch der schwierige Spagat zwischen Geheimhaltung und Öffentlichkeit bei einem populären Mysterienkult wird thematisiert.

Während die Mysterienkulte im antiken Griechenland staatlicherseits durchaus gefördert wurden, war dies später im Römischen Reich manchmal anders. Die Angst davor, dass sich bei den geheimen Kulten eine Art Staat im Staate bilden könnte, führte schließlich zur Aufdeckung des „Bacchanalienskandals“.

In lockerer Atmosphäre erläutert das Gespräch mit Prof. Dr. Frank Bernstein, der den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main innehat, diese und weitere Fragen im Zusammenhang mit den antiken Mysterienkulten.

Vorverkauf in Duisburg über:

Jeden Donnerstag „pay what you want“