Musik an der Grenze des Lebens: Musik und Musiker in Konzentrationslagern

Vortrag von Rainer Spallek

Musik an der Grenze des Lebens: Musik und Musiker in Konzentrationslagern
© Axel Voss

VHS im Stadtfenster


VORTRÄGE / DISKUSSIONEN / RUNDGÄNGE
Steinsche Gasse 26
47051 Duisburg
www.vhs-duisburg.de
Eintritt: 5,- €

Donnerstag, 31.03. 18:30 Uhr

www.vhs-duisburg.de

Hinter KZ-Mauern wurde Musik eingesetzt, um den Zivilisationsbruch zu überspielen, die Barbarei zu banalisieren. In einigen Lagern durfte kein Ton erklingen, in vielen aber war Musik die allgegenwärtige Klangkulisse zum tödlichen Alltag des Lagerlebens.
Das KZ-Personal ließ sich von Häftlingen bespielen, um dem mörderischen Stumpfsinn für kurze Zeit zu entgehen. Häufig „genossen“
Musiker eine „privilegierte“ Stellung im Lager. Ihre Funktion erhöhte die Überlebenschance: spielen, um nicht zu sterben.
Orchester wurden gegründet, Aufführungen organisiert und die Hörenden stillten mit Klängen ihre Sehnsucht nach Trost und Geborgenheit, nach sozialer Wärme in einem eiskalten Umfeld. Rainer Spallek berichtet von Geschichten, in denen die Musik Menschen das Leben rettete – einem solchen Überlebenden begegnete er. Seine Wortbeiträge, Fotos und musikalischen Beispiele versuchen darzustellen und zu erklären, was eigentlich undarstellbar und unerklärlich ist.
 

Vorverkauf in Duisburg über:

Keine Abendkasse. Vorherige Anmeldung erforderlich.