Klassik, Pop und Volksmusik im Radio, eine Jazzsendung im staatlichen Fernsehen, internationale Musikstars beim Shiraz Festival of Arts: All das gab es unter dem Schah. Nach der Islamischen Revolution 1979 wurde Musik zu Unterhaltungszwecken verboten, Frauengesang vor gemischtem Publikum ebenso.
LA wurde zum damaligen Zentrum der iranischen Popmusik. In London, Paris, Berlin und Köln gab es Konzerte mit klassischer persischer Kunstmusik oder traditioneller ethnischer Musik. Bis 2000 schien es im Iran keine eigenständige Entwicklung mehr zu geben. Erst das Internet zeigt die Weiterentwicklung im Iran selbst.
In seinem Vortrag beleuchtet Bernd G. Schmitz die jüngere Geschichte Irans und die dortige Musikszene. Film- und Musikbeispiele illustrieren den Vortrag akustisch und visuell.