Wunderkiste Ruhrort: Ein Straßenpoet und seine Fundstücke

Die Welt setzt Ausrufezeichen, aber wer liest die Aussagen davor? Ein Fall für den streunenden Kommissar der Poesie, der Tag für Tag Zeichen und Wundern nachspürt.

Wunderkiste Ruhrort: Ein Straßenpoet und seine Fundstücke
© Gernot Schwarz

Galerie auf Zeit - Intermezzo


LITERATUR
Weinhagenstr. 23
47119 Duisburg
Eintritt: frei(willig) – Hutspende

Freitag, 25.03. 18:00 Uhr

Am Abend wird um 18 Uhr und um 20 Uhr zweimal dasselbe Programm geboten mit wechselndem Publikum. Platzreservierung bitte über www.eventbrite.de Galerie auf Zeit – Intermezzo Weinhagenstr. 23 47119 Duisburg

Die Welt ist längst nicht mehr nur das, was der Fall ist, wie Ludwig Wittgenstein vor 100 Jahren sagte, sondern mehr und mehr das, was der Abfall ist. Noch aus seiner Duisburger Kindheit erinnert sich Thomas Frahm, 1961 geboren, daran, dass die Mülltonnen damals Aschetonnen hießen. Heute haben sich trotz ökologischem Bewusstsein die Mülltonnen vermehrt und es gibt Abfälle, die keine sind, aber viel über das Leben der Menschen heute sagen.
Thomas Frahm hat auf Einladung des Ruhrorter Fotografen Gernot Schwarz für dessen Studio 37 in der Fabrikstraße 37 eine Ausstellung
mit Fundstücken konzipiert, die er mit eigenen Gedichten, Texten und Betitelungen kombinierte. Schwarz hat Frahm auf seinen Streifzügen begleitet und fotografiert. In der Veranstaltung im Atelier  Weinhagenstraße wird Frahm aus dem Leben erzählen, das zu der Ausstellung führte, und einige Texte vortragen, vom Erfahrungsbericht bis hin zum Lied des Flaschensammlers!